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Impressum

Einleitung

 

Die heutige Kultursituation ist die Blüte einer widernatürlichen menschlichen Selbstorganisation, die bereits vor 5000 Jahren in Mesopotamien durch die Erfindung einer Herren-Diener-Sklaven-Standeskultur ihren Anfang genommen hat. Seit der Industriellen Revolution vereinnahmt diese Standeskultur die Natur der Erde durch eine immer komplexer werdende Kulturmaschinerie und verursacht allen Lebewesen, den Menschen eingeschlossen eine zunehmende Überlastung. Es ist heute absehbar, dass durch diese Kulturorganisation mehrere natürliche Kreislaufsysteme in den kommenden 20 Jahren kippen, so dass die innere Ordnung dieser Kreislaufsysteme wie bei einem umgekippten Weiher für eine längere Zeit aus den Fugen gerät. Will der heutige Mensch daher zukunftsfähig bleiben, so ist es unabdingbar geworden, dass sich der Einzelne mit seiner Kulturorganisation in einer intensiveren Weise auseinandersetzt.


InhaltsĂĽbersicht

Vorwort

Einleitung

Kapitel 1

Grundlegende kulturelle Ăśberlegungen

  1. Die natĂĽrliche Aufgabe der Ă–konomie
  2. Die heutige Staatskonstitution und ihre Gefahren
  3. Das natĂĽrliche politische Gleichgewicht und das menschliche Streben nach Sicherheit und Freiheit

Kapitel 2

Der Kapitalismus

  1. Das Geld, das Eigentum und das kapitalistische Kreditsystem
  2. Die Entwicklungsgeschichte des liberalen Kapitalismus
  3. Der neoliberale Putsch und seine globalen Auswirkungen

Kapitel 3

Der Kommunismus

  1. Das Kommunistische Manifest
  2. Die kritischen Passagen im Kommunistischen Manifest 
  3. Das Kommunistische Manifest aus der Sicht der modernen Sozialwissenschaften
  4. Die relativen Ansätze der kommunistischen Theorie

Kapitel 4 

Der natĂĽrliche dritte Weg

  1. Die moderne Systemforschung und die heterarchische Demokratie
  2. Die Verwirklichung einer heterarchischen Ă–konomie
  3. Die globale heterarchische Kulturorganisation
  4. Die globale Entschuldung und das heterarchische Finanzwesen
  5. Die notwendige Entlastung der Natur
  6. Weitere wichtige politische und ökonomische Zielsetzungen einer heterarchischen Kulturgestaltung
  7. Zusammenfassung

Kapitel 5

Die Befreiung von der Militärmaschine

  1. Die natĂĽrliche Selbstverteidigung und der absolutistische Militarismus
  2. Die schreckliche BlĂĽte des Militarismus im 19. und 20. Jahrhundert

Kapitel 6

Die gefährliche hedonistische Unterhaltungsmaschinerie

  1. Das menschliche Gehirn
  2. Die Gefahren einer gezielten medialen Beeinflussung 
  3. Die Macht der Propaganda
  4. Das Fernsehen und seine Wirkungen
  5. Die modernen Suchtentwicklungen und ihre Auflösung
  6. Die bewusste Ablehnung der professionellen Medienmanipulation
  7. Die absolutistische mediale Polarisierung und die “Sehn-Sucht”

Kapitel 7

Die Auflösung der gegenwärtigen kulturellen Bildungsmaschine

  1. Die Erfindung der Kindheit und ihre Folgen
  2. Die Korrektur der „pädagogischen“ Belohnung und Bestrafung
  3. Der moderne Rassismus der Intelligenz
  4. Die Rolle der Wissenschaft in der modernen Kultur

Kapitel 8

               Die gezielte RĂĽckkehr zu einem natĂĽrlichen                  Denken, FĂĽhlen und Handeln

  1. Der krankhafte menschliche Selbsthass
  2. Die psychologischen Fehlentwicklungen innerhalb der Standeskultur und ihre gezielte Auflösung
  3. Die notwendige Renaissance der Geschlechterbeziehung
  4. Die bewusste Verhinderung der allergischen Reaktion
  5. Die notwendige Relativierung der absolutistischen Religion
  6. Das natĂĽrliche metaphysische Weltbild

Zusammenfassung und Schluss

Anhang

Quellenangaben und weiteres Hintergrundwissen zu den jeweiligen Themen durch eine Liste von Abhandlungen und YouTube Filmdokumentationen aus dem Internet

 

BuchauszĂĽge

 

Kapitel 1

Grundlegende Ăśberlegungen

1. Die natĂĽrliche Aufgabe der Ă–konomie (Teilauszug)

Die natĂĽrliche Aufgabe der kulturellen Ă–konomie besteht darin, die menschliche Gemeinschaft mit Ăśberlebensmitteln auszustatten. Dazu ist fĂĽr die vielen individuellen Leistungen und Produkte, die der Mensch aufgrund seiner kreativen und freiheitlichen Natur erzeugt, ein Marktplatz notwendig, auf dem ein regelrechter Austausch dieser Leistungen und Produkte erfolgen kann.

Der darüber auf eine natürliche Weise entstehende Tauschmarkt reguliert sich durch Angebot und Nachfrage wie von selbst und bleibt innerhalb einer sozial-symbiotischen Kulturgestaltung konstruktiv und progressiv. Sobald eine Kultur jedoch die Sklaverei einführt, verdirbt sie die natürliche Kulturökonomie und verursacht eine asoziale Degeneration des kulturellen Gemeinschaftslebens. Diese Degeneration findet notwendig darüber statt, dass der Landwirt oder Handwerker, der Sklaven hält, seine Produkte billiger als der Landwirt und Handwerker anbieten kann, der Arbeiter und Angestellte beschäftigt oder seine Produkte selbst herstellt.

Um auf einem Markt mithalten zu können, der von Sklaven gefertigte Produkte anbietet, müssen alle Konkurrenten auf die Dauer ebenfalls Sklaven halten oder für ihre eigene Arbeit einen Sklavenlohn veranschlagen. Diese Konsequenz intensiviert sich notwendig, sobald der Mensch Maschinen zum Einsatz bringt, durch welche der Mensch selbst zu einer Arbeitsmaschine wird, die immer die gleichen Tätigkeiten verrichtet. Während in einer gesunden sozial-symbiotischen Kultur das Wohl aller zum ethischen Kern jeder ökonomischen Betriebsamkeit wird, bestimmt in einer Standeskultur die harte oder „sanfte“ Lohnsklaverei das Marktgeschehen und treibt sowohl die Ökonomie als auch das gesamte Sozialleben der Gesellschaft in eine asoziale Entartung.

Nur die natĂĽrliche sozial-symbiotische Ă–konomie, die ohne eine widernatĂĽrliche Ausbeutung von Mensch und Natur auskommt, ist daher als eine fĂĽr den Menschen geeignete, nachhaltige und gesunde Ă–konomie zu erachten.

2. Die heutige Staatskonstitution und ihre Gefahren (Teilauszug)

Innerhalb der heutigen Standeskultur hat sich zwischen einem verabsolutierten Staatswesen und den Staatsbürgern eine diktatorische Beziehungskonstitution durchgesetzt. Der Staat kann sich vor allem dadurch in einer absoluten Weise durchsetzen, dass die Exekutive der Beamtenschaft, die den modernen Kulturalltag reguliert, nicht vom Bürger gewählt wird. Da eine solche Exekutive notwendig der Verwirklichung einer realen Demokratie entgegensteht, bleibt der heutige Kulturbürger innerhalb der heutigen Standeskultur relativ machtlos. Diese systemimmanente Machtlosigkeit wird heute zusätzlich durch 3 ideologische Grundpfeiler der Staatskonstitution verstärkt:

1. Die Steuern des Staates werden durch eine sogenannte "nonaffektative" Steuererhebungsgrundlage eingezogen, die vor allem bedeutet, dass der BĂĽrger fĂĽr seine Steuerleistungen keine konkrete staatliche Gegenleistung erwarten darf. Damit hat die Exekutive freie Hand fĂĽr die Verwendung des Steueraufkommens und kann die Steuergelder auch zu einer besseren Beherrschung der BĂĽrger einsetzen.

2. Das staatliche Gewaltmonopol erzeugt eine absolute politische Hoheit innerhalb der Kultur, so dass der Staat einen etwaigen Widerstand der Bürger gegen den Staat durch eine Polizei- und Militärgewalt so gering halten kann, dass für die beständige Aufrechterhaltung der absolutistischen Staatsmacht keine Gefahr besteht.

3. Die innerhalb der modernen Staaten angewandte Rechtsprechungs-Grundlage "positives Recht vor natürlichem Recht“ ist im Römischen Reich entstanden, um die zahlreichen Sklaven in die täglichen Rechtsgeschäfte einbinden zu können. Daher ist das „positive“ Recht als ein willkürlich verfügtes Recht zu verstehen, durch das der Staat jederzeit die natürlichen Menschenrechte überlagern und rechtsgültige Gesetze erlassen kann, die sich gegen die Natur des Menschen richten.

Eine „positive“ Rechtsprechung kann sich daher auch wie eine Fahne nach dem jeweiligen politischen Wind in der Gesellschaft ausrichten, so dass das, was heute Recht ist, morgen bereits zu einem Unrecht werden kann.

Die Gefahren der „positiven“ Rechtsprechung wurden vor allem durch die Nürnberger Judengesetze des dritten Reiches offenkundig, so dass man nach dem 2. Weltkrieg damit begann, eine Lösung für die politische Anfälligkeit der „positiven“ Rechtspraxis zu suchen. Die scheinbare Lösung einer Anwendung der sogenannten „Radbruchschen Formel“ von Gustav Radbruch (1878 - 1949) hat jedoch die Achillesverse der traditionellen Rechtsprechung nicht aufgehoben, da die Formel vorsieht, dass sich der Mensch auf jeden Fall an das positive Recht halten muss, dass aber der Richter dazu angehalten ist, das positive Recht auszusetzen, sobald ein positives Gesetz eine unerträgliche Ungerechtigkeit generiert oder aber den natürlichen Menschenrechten in einer diametralen Weise widerspricht.

Diese zweifelhafte Ehrenrettung des „positiven Rechts“ hängt von einer starken Persönlichkeit des rechtsprechenden Richters ab und unterliegt keiner klaren gesetzlichen Regelung. Dadurch greift die Empfehlung der Radbruchschen Formel in der Rechtspraxis notwendig zu kurz bzw. wird nur unter günstigen Umständen wirksam. Einen wirksamen Schutz vor einer tyrannisch werdenden kulturellen Rechtsprechung kann der Mensch daher nur dann erreichen, wenn er die traditionelle kulturelle Rechtsprechungs-Grundlage „positives Recht vor natürlichem Recht“ in die Rechtsprechungs-Grundlage „natürliches Recht vor positivem Recht“ verkehrt, so dass die Einhaltung der natürlichen Menschenrechte in der Kulturorganisation verankert werden kann.

Eine Staatskonstitution benötigt im Grunde nicht mehr als eine „nonaffektative“ Steuererhebung, ein absolutistisches Gewaltmonopol und eine „positive“ Rechtsprechung, um ein ganzes Volk dauerhaft mit Hilfe eines bürokratischen Staatsapparates auf eine diktatorische Weise binden und beherrschen zu können.

Die Situation der heutigen BRD Bürger verschärft sich zusätzlich dadurch, dass innerhalb der Gewaltenteilung der BRD ein grundlegender Mangel existiert. Folgende Originalzitate von der neuen Richtervereinigung der BRD machen diesen Sachverhalt und ihre Folgen deutlich:

[...]„Die neue Richtervereinigung versucht seit vielen Jahren das Problem einer untergründig unselbständigen Judikative in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein zu rücken - bislang vergeblich: Unter dem Postulat einer Dreiteilung der Staatsgewalten würde ein Staatsaufbau zu erwarten sein, der die Gewalten organisatorisch im Wesentlichen trennt und deren Spitzen zwar mit unterschiedlichen Aufgaben, aber gleichrangig nebeneinander stehen. Tatsächlich sind alle Gerichte mit Ausnahme des Bundesverfassungsgerichts, in organisatorischer Hinsicht nachgeordnete Behörden in einem Ressort der Exekutive. Dieser Umstand ist im öffentlichen Bewusstsein kaum präsent. Konkret bedeutet das, dass z. B. ein Oberlandesgericht eine nachgeordnete (Obere) Behörde im Ressort des Justizministeriums ist, dem wiederum die Landgerichte im Bezirk (als Mittelbehörden) nachgeordnet sind, denen wiederum die jeweiligen Amtsgerichte nachgeordnet sind (untere Behörden ).[...] „Im heutigen Staatsaufbau sind organisatorisch somit nicht drei Säulen, sondern lediglich zwei – mit den Gerichten als in die Exekutive inkorporierten Fremdkörpern der Judikative – zu unterscheiden.“[...]1

Diese politische Situation der BRD macht deutlich, dass die Exekutive in Deutschland eine auĂźerordentliche hohe MachtfĂĽlle auf sich vereint.

1 Quelle: Die Judikative - Abhängigkeiten einer Staatsgewalt die keine ist ?https://www.neuerichter.de/fileadmin/user_upload/bundesvorstand/pdfs/kannenberg_gwp4_2011_24.11.2011.p df Seite 5 Autor: Werner Kannenberg

 

Kapitel 2

Der Kapitalismus

2. Die Entwicklungsgeschichte des liberalen Kapitalismus (Teilauszug)

Karl Polanyi (1886-1964), ein ungarischer Wirtschaftshistoriker, hat in seinem Buch „The Great Transformation“ (Suhrkamp Verlag 1978) die Entwicklungsgeschichte des Kapitalismus in einer anschaulichen Weise nachgezeichnet:

S110 ff […] „ Je komplizierter die industrielle Produktion wurde, umso zahlreicher wurden auch jene Produktionsfaktoren, deren Vorhandensein gesichert werden mußte. Drei davon waren [...] von äußerster Wichtigkeit: Arbeitskraft, Boden und Geld. In einer kommerziellen Gesellschaft konnte Verfügbarkeit nur auf eine einzige Weise gewährleistet werden: indem man sie käuflich machte. Sie mußte daher so organisiert werden, daß sie auf dem Markt zum Verkauf standen, mit anderen Worten als Waren galten“.[...]

[…]„Eine der drei Faktoren ragt besonders hervor: Arbeitskraft ist der Terminus technicus für Menschen, soweit sie nicht Arbeitgeber, sondern Arbeitnehmer sind. Es folgt daraus, daß sich von da an die Organisierung der Arbeit den Entwicklungen des Marktsystems anpassen mußte. Da aber Organisierung der Arbeit bloß eine andere Bezeichnung für die Lebensformen des einfachen Volkes ist, bedeutet dies, daß die Entwicklung des Marktsystems von einer Veränderung der gesellschaftlichen Organisation selbst begleitet sein mußte. Im Zuge dieser Entwicklung war die menschliche Gesellschaft zu einem Beiwerk des Wirtschaftssystems herabgesunken“.[…]

S. 224 ff. […] „Die Arbeit von anderen Aktivitäten des Lebens zu trennen und sie dem Gesetz des Marktes zu unterwerfen, bedeutet alle organisatorischen Formen des Seins auszulöschen und sie durch eine andere Organisationsform zu ersetzen, eine atomistische und individualistische Form. Einem solchen zerstörerischen Schema dient man am besten durch die Anwendung des Prinzips der Vertragsfreiheit. Dies bedeutet in der Praxis, daß die nicht vertraglich festgesetzten Formen wie Verwandtschaft, Nachbarschaft, Beruf und Bekenntnis liquidiert werden mußten, da sie Treue und Ergebenheit des Einzelnen verlangten und damit seine Freiheit beschränkten.[…]Dieser Effekt der Errichtung eines Arbeitsmarktes ist heute in Kolonialgebieten deutlich sichtbar. Die Eingeborenen sollen gezwungen werden, ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft zu bestreiten. Zu diesem Zweck müssen ihre traditionellen Institutionen zerstört und ihre Wiedererrichtung verhindert werden, da in einer primitiven Gesellschaft der Einzelne in der Regel nicht von Hunger bedroht ist, solange die Gemeinschaft nicht als Ganzes in diese Lage gerät. So ist beispielsweise im Kral- Landsystem der Kaffern Verelendung unmöglich: wer immer Hilfe benötigt, erhält sie bedingungslos. Kein Kwakiutl war je in Gefahr, Hunger zu leiden. Es gibt keinen Hunger in Gesellschaften, die das Notwendigste zum Leben haben. Das Prinzip der Freiheit von Not wurde in der Dorfgemeinschaft Indiens ebenso beachtet, und, fügen wir hinzu, auch in fast jeder und jeglicher Art von gesellschaftlicher Organisation Europas bis etwa zum Beginn des 16. Jahrhunderts“. […] „Es ist gerade das Fehlen der Drohung für den Hunger des Einzelnen, das die primitive Gesellschaft in gewissen Sinne humaner macht als die marktwirtschaftliche Gesellschaft.“[…]

„Groteskerweise bestand der erste Beitrag des weißen Mannes zur Welt des schwarzen Mannes hauptsächlich darin, daß er ihn mit den Anwendungsmöglichkeiten der Geißel des Hungers vertraut machte. So konnten die Kolonisten auf den Gedanken kommen, die Brot-fruchtbäume zu fällen, um einen künstlichen Lebensmittelmangel herbeizuführen oder sie belegten die Hütten der Eingeborenen mit einer Steuer, um sie zum Verkauf ihrer Arbeitskraft zu zwingen“.[…]

 

Kapitel 3

Der Kommunismus

4. Die relativen Ansätze der kommunistischen Theorie (Teilauszug)

Karl Marx und Friedrich Engels waren Kinder ihrer Zeit, der Zeit einer Blüte des Idealismus, die vor allem durch die Nachwirkungen des Philosophen Friedrich Hegel (1770 – 1831 n. Chr. ) beeinflusst war.

Karl Marx hat als einer von Wenigen die idealistischen Methoden Hegels nicht angewandt,1 da er seine Erkenntnisse aus der Analyse der alltäglichen kulturellen Realität bezogen hat. Dadurch ist er tendenziell der Kosmogonie von Aristoteles (Wissenschaft) und nicht der Kosmogonie von Plato (Idealismus) gefolgt:

„Meine dialektische Methode ist der Grundlage nach von der Hegelschen nicht nur verschieden, sondern ihr direktes Gegenteil. Für Hegel ist der Denkprozeß, den er sogar unter dem Namen Idee in ein selbständiges Subjekt verwandelt, der Demiurg des Wirklichen, das nur seine äußere Erscheinung bildet. Bei mir ist umgekehrt das Ideelle nichts anderes als das im Menschenkopf umgesetzte und übersetzte Materielle“
(MARX, MEW 23, S. 27).

Trotz dieser klaren Hinweise hat die Neigung von Karl Marx, auf die Bourgeoisie allergisch zu reagieren, eine Verirrung seiner Anhänger in einen absolutistischen Marx„ismus“ und Kommun„ismus“ begünstigt. Dadurch sind die Theorien von Karl Marx und Friedrich Engels schließlich zu einer absolutistischen politischen Religion bzw. zu einem „Opium fürs Volk“ geworden.

Karl Marx selbst bezeichnete sich nicht als einen Marxisten. „Alles, was ich weiß, ist, daß ich kein Marxist bin.“ (MEW 37, S. 436),

Auch Friedrich Engels wollte das gemeinsame Denkmodell nicht als ein Dogma, sondern als eine Handlungsanleitung verstanden wissen. In dem Maß, in dem sich daher der Marxismus, der Leninismus und der Stalinismus in absolutistische Dogmenkomplexe verwandelt haben, in dem Maß haben sich diese kommunistischen Strömungen von den relativen Botschaften der kommunistischen Ideologie entfernt.

Wir finden diese relativen Botschaften in den folgenden Zitaten von Karl Marx und Friedrich Engels, die für eine gezielte Korrektur des absolutistischen kommunistischen Gedankenguts hilfreich sein können:

“Überhaupt dient das Wort „materialistisch" in Deutschland vielen jüngeren Schriftstellern als eine einfache Phrase, womit man alles und jedes ohne weiteres Studium etikettiert, d.h. diese Etikette aufklebt und dann die Sache abgetan zu haben glaubt. Unsere Geschichtsauffassung aber ist vor allem eine Anleitung beim Studium, kein Hebel der Konstruktion a la Hegelianertum.

Die ganze Geschichte muß neu studiert werden, die Daseinsbedingungen der verschiedenen Gesellschaftsformationen müssen im einzelnen untersucht werden, ehe man versucht, die politischen, privat-rechtlichen, ästhetischen, philosophischen, religiösen etc. Anschauungsweisen, die ihnen entsprechen, aus ihnen abzuleiten. Darin ist bis jetzt nur wenig geschehn, weil nur wenige sich ernstlich darangesetzt haben.

Darin können wir Hilfe in Massen brauchen, das Gebiet ist unendlich groß, und wer ernstlich arbeiten will, kann viel leisten und sich auszeichnen. Statt dessen aber dient die Phrase des historischen Materialismus (man kann eben alles zur Phrase machen) nur zu vielen jüngeren Deutschen nur dazu, ihre eignen relativ dürftigen historischen Kenntnisse - die ökonomische Geschichte liegt ja noch in den Windeln ! - schleunigst systematisch zurecht zu konstruieren und sich dann sehr gewaltig vorzukommen.”

Engels MEW 37 S.436-437

Wir können aus den Zitaten schlussfolgern, dass Karl Marx und Friedrich Engels von einem natürlichen und vernünftigen Geist beseelt waren. Beide haben sich jedoch, angesichts der entartenden kapitalistischen und politischen Kulturverhältnisse ihrer Zeit, immer wieder in allergische Reaktionen verstrickt, die mitunter durch harsche Vergeltungs-Fantasien zum Ausdruck gekommen sind. Dadurch wurde der Zugang zur kommunistischen Theorie für viele Menschen zu einem ideologischen Stolperstein, der die Entstehung eines absolutistischen Kommunismus begünstigt hat.

Die bewusste Klärung dieses Sachverhalts kann den heutigen „Linken“ helfen, den Zugang zu einem relativen kommunistischen Gedankengut zu finden. Vor allem durch die bewusste Zielsetzung einer zukünftigen klassenlosen Gesellschaft, wird eine Vereinigung mit anderen Gruppierungen möglich, die ebenfalls die Zielsetzung einer natürlichen Kulturgestaltung verfolgen.

1 https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/politikwirtschaft/artikel/karl-heinrich-marx

 

Kapitel 4

Der natĂĽrliche dritte Weg

1. Die moderne Systemforschung und die heterarchische Demokratie (Teilauszug)

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts kam es in der modernen Wissenschaft zu einer verstärkten Beschäftigung mit einer neuen wissenschaftlichen Disziplin, der sogenannten Systemforschung. Dabei wurden sowohl ganze Beziehungs-Netzwerke von ökologischen Nischen als auch die komplexe Selbstorganisation der höheren Säugetiere auf ihre inwendigen Betriebsverfassungen hin untersucht. Für ein sich dabei regelmäßig zeigendes natürliches Selbstorganisationsmodell der relativen Art, wurde die Begriffsreihe der „autopoietischen, multistabilen und heterarchischen Mehrebenen-Organisation“ erschaffen.

Die natürliche Systemorganisation lässt sich durch drei Hauptmerkmale erfassen:

  1. Der sogenannten autopoietischen Fähigkeit, sich aus dem scheinbaren Nichts innerhalb günstiger Umweltbedingungen spontan von selbst zu entzünden, eine systematische Selbstorganisation in die Ausbildung zu bringen und eine autarke Reproduktion zu entwickeln.
  2. An einem inneren Systemabgleich von Effektivität und Stabilität (Elastizität)
  3. An einer heterarchischen Mehrebenen-Organisation, die sich qualitativ dadurch von der hierarchischen Organisation unterscheidet, dass sich die einzelnen Organisations-Ebenen auf eine relativ autarke Weise organisieren.

Um den inneren Abgleich zwischen der Systemeffektivität und der Systemstabilität besser nachvollziehen zu können ist ein konkretes Beispiel hilfreich. Hat ein Mensch ein ganzes Netzwerk von Freunden, so kann er im Fall eines Angriffs von einem dieser Freunde auf andere Freunde für eine Unterstützung zurückgreifen. Dadurch ist er in der Lage, soziale Konflikte gut zu meistern. Je weniger symbiotische Beziehungen ein Mensch hat, desto stärker wirkt sich eine negative Beeinträchtigung von Außen auf ihn aus und desto niedriger ist seine Strapazierfähigkeit bzw. seine Elastizität.

Die Bedeutung der Systemelastizität ist dem heutigen Menschen in der Regel nicht hinreichend bewusst, da der neoliberale Kapitalismus die Effektivität aller kulturellen Systembildungen in einer einseitigen Weise überbetont. Dadurch bleibt die soziale Systemvernetzung innerhalb der modernen Kultur durch das Diktat der Kosteneinsparung auf ein Minimum reduziert. Die Folge ist eine entsprechende Instabilität der betroffenen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Systeme und eine Anfälligkeit des Menschen für psychische und soziale Störungen.

Würde sich ein Staat durch eine natürliche heterarchische Mehrebenen-Organisation organisieren, so würde diese Organisation durch einen Aufbau von übereinander geschichteten Organisationsebenen erfolgen, die sich jeweils auf eine relativ autarke Weise organisieren. Die Bürger der heterarchischen Kultur würden dabei die unterste Organisationsebene bilden. Im Gegensatz zur heutigen hierarchischen Kulturorganisation, für die der Mensch alle vier Jahre eine oberste absolutistische Führung wählt, würde der Bürger einer heterarchischen Demokratie lediglich seine dörflichen und städtischen Verwaltungsbeamten wählen, so dass er mit allen Beamten auf eine direkte Weise in Verbindung bleibt.

Die kommunalen Verwaltungsbeamten würden die zweite heterarchische Organisationsebene bilden und nicht nur die kommunalen Aufgaben auf eine relativ eigenständige Weise organisieren, sondern auch aus ihren Reihen die Kreisbeamten wählt. Dadurch wird die 2. Organisationsebene zu einer Schnittstelle zwischen dem Bürger und der Kreisverwaltung. Indem die Kreisbeamten der dritten und vierten Organisationsebene wiederum ihren Aufgabenbereich auf eine relativ autarke Weise organisieren und die Landesbeamten bzw. die Bundesbeamten wählen, entsteht eine direkte bürokratische Legitimations- und Kommunikationslinie von Unten nach Oben. Dadurch bleiben alle Systemebenen jeweils mit der darunter liegenden Organisationsebene auf eine besondere Weise verbunden.

Der Vorteil einer heterarchischen Kulturorganisation liegt vor allem darin, dass eine diktatorische Kulturentwicklung weitestgehend ausgeschlossen werden kann. Indem die einzelnen Verwaltungsebenen ihre Legitimation jeweils von Unten erhalten, hat der BĂĽrger das erste und letzte Wort innerhalb der heterarchischen Kulturorganisation.

Die erhebliche Einflussnahme auf die Kulturgestaltung, die dem „einfachen“ Bürger durch die heterarchische Selbstorganisation möglich wird, kann noch dadurch verstärkt werden, dass alle Bürger an wichtigen politischen Entscheidungen auf der Bundesebene beteiligt werden. Die Einrichtung einer Internet-Plattform mit einem individuellen Wahlcode für jeden Bürger ist heute relativ zügig umsetzbar, so dass der moderne Mensch eine heterarchische Selbstorganisation zusätzlich darüber bestärken kann, dass wichtige Entscheidungen auf der Bundesebene jeweils zu 1/3 von der aktuellen Regierung, zu 1/3 vom Bundestag und zu 1/3 durch eine direkte Wahlbeteiligung aller Bürger getroffen werden.

 Kapitel 5

Die ideologische Aufarbeitung der Militärmaschine

2. Die schreckliche BlĂĽte des Militarismus im 19. und 20. Jahrhundert (Teilauszug)

Arno Gruen und Bruno Bettelheim haben jeweils darauf aufmerksam gemacht, welche Veränderungen in einem Menschen vorgehen, wenn er eine längere Zeit einer diktatorischen Herrschaft ausgesetzt ist. Wird für den Menschen der Grad einer kulturbedingten Unterdrückung unerträglich, so entwickelt er mitunter ein übernatürliches Gegenrezept, das von der Psychologie unter dem Begriff der „Identifikation mit dem Aggressor” zusammengefasst wurde.

Bei der Identifikation mit dem Aggressor handelt es sich um einen psychologischen Trick, der darauf basiert, dass der Unterdrücker und der Unterdrückte nicht die gleiche Person sein können. Indem sich der Unterdrückte mit dem Aggressor identifiziert, neutralisiert er nicht nur seine unerträgliche Situation, sondern sein gesamtes natürliches Ich mit allen persönlichen Gedanken und Emotionen. Eine solche unnatürliche Übersprungshandlung bedeutet für den Betroffenen eine Organisationsfalle, da jeder anschließende Versuch zum natürlichen Ich zurückzukehren, eine starke Angst und ein Gefühl der Unerträglichkeit hervorruft.

Eine Identifikation mit dem Aggressor ist daher als ein übernatürliches und widernatürliches Ereignis zu erachten, das in jedem Fall überaus destruktive Folgeerscheinungen zur Folge hat, auf welche Weise die Identifikation mit dem Aggressor auch immer erfolgt. Wie das 20. Jahrhundert gezeigt hat, können auch ganze Völker eine destruktive Identifikation mit dem Aggressor (Diktator) entwickeln, so dass sich ein sadistischer und tyrannischer Größenwahn auf ein ganzes Volk übertragen kann.

 

Zusammenfassung und Schluss (Teilauszug)

Durch eine kulturelle Gesamtbetrachtung wird deutlich, dass wir die Standeskultur seit ihrer Umsetzung als eine Agenda begreifen können, die aus dem natürlichen Menschen einen übernatürlichen Kulturmenschen formt. Dabei verletzt die Standeskultur sowohl die kreative und freiheitliche individuelle, als auch die soziale und psycho-sexuelle Natur des Menschen und treibt den Menschen in eine destruktive Identifikation mit einem künstlichen Kultur-WIR.

Diese gewaltsame kulturelle „Umerziehung“ des Menschen ist auch heute wirksam und vollzieht sich auf eine untergründige Weise durch die erzwungenen kulturellen Anpassungen des Menschen an eine totalitäre Staatskonstitution, an eine hierarchische Ökonomie, an ein absolutistisches Militär und an eine übernatürliche Kulturideologie. Dadurch hat der Mensch notwendig ständig mit inneren und äußeren Konflikten zu kämpfen und bleibt auf Dauer ein ohnmächtiges „Kulturprodukt“.

Daher ist es wichtig, dass sich der Mensch intensiv mit der traditionellen Religion auseinandersetzt, die wir als das entscheidende Narrativ für die Umwandlung des natürlichen Menschen in einen widernatürlichen Kulturdiener begreifen können. Mit einem schrecklichen tyrannischen Gott kann der Mensch notwendig nicht fertig werden. Mit einem schrecklichen Menschen, der für seine „Interessen“ beängstigende religiöse Götter und andere schreckliche Geschichten erfindet, kann der Mensch durchaus fertig werden.

Mit dem besonderen religiösen Konzept der „Statthalterschaft Gottes auf Erden“ hat der Herrenmensch seine absolutistische Kulturherrschaft ideologisch immunisiert, so dass bis heute eine regelrechte liberal-parasitäre, sado-masochistische und tyrannische Herrschaftsagenda innerhalb der Standeskultur obligatorisch geblieben ist. Notwendig hat sich dadurch die Standeskultur für den einfachen Menschen mit der Zeit in ein „sicheres“ Gefängnis verwandelt.

Die übernatürliche Gewaltanwendung, die der „Herrenmensch“ in den letzten 5000 Jahren kultiviert hat, wurde durch die Industrielle Revolution und durch die Erfindung der modernen Medien auf eine erhebliche Weise potenziert. Dadurch konzentriert sich die heutige Herrschaftsagenda vor allem auf eine ideologische und religiöse Medienpolitik, die psychologisch gut durchdacht ist und die durch die Erzeugung einer „öffentlichen Meinung“ und durch andere indirekt wirksam werdende Kulturinstrumente eine Herrschaft der „Sachzwänge“ vollzieht.

Auf diese Weise haben sich die Medien bis heute in eine regelrechte Medien-Maschine verwandelt, die den Menschen immerzu übernatürliche ideologische Flöhe ins Ohr setzt, um auf eine moderne Weise dafür zu sorgen, dass die Standeskultur auf jeden Fall aufrechterhalten bleibt.

Bis heute hat sich dadurch kein merklicher ideologischer oder emotionaler Widerstand gegen die Tatsache entwickelt, dass der größte Teil der globalen Macht und des globalen Vermögens in den Händen von wenigen Herrenmenschen liegt. Wir können daher von einem durch die Medien sanktionierten und immunisierten „Robber-Baron-Kultursyndrom“ sprechen, das sich bereits im frühen 20. Jahrhundert in Amerika entwickelt hat und das sich in den letzten 35 Jahren durch die Umsetzung einer neoliberalen Agenda auf die ganze Welt ausgedehnt hat.

Der Mensch hat daher heute vor allem ein Problem mit einem macht- und profitsüchtig gewordenen Herrenmenschen, der alles dafür tut, um einen „Endsieg“ der traditionellen Standeskultur durch eine „schöne neue Weltordnung à la 1984“ zu erreichen.

Der neoliberalen Agenda ist es in den letzten 10 Jahren gelungen, die menschliche Kultur in einer erheblichen Weise zu verändern. Dabei hat sie das ideologische Kunststück vollbracht, die Kosten und die Verantwortung für eine fortschreitende globale Machtkonzentration auf den einfachen Menschen zu übertragen. Dadurch hat sich eine neoliberale Handlungsnorm in der Kultur durchgesetzt, die sich durch das ideologische Rezept „ursächlich aber nicht verantwortlich“ vollzieht.

Diese neue neoliberale Politik hat sich nicht nur in der Datenschutzpolitik der letzten Jahre erfolgreich durchgesetzt und den Menschen immer mehr in eine „Data Resource“ verwandelt, sondern ist auch in der jüngsten Corona-Politik zu einer Umsetzung gekommen. Das jeweilige Ergebnis dieser neoliberalen Rezeptur ist eine fortschrittliche „liberale“ Vereinnahmung des einfachen Menschen durch die gegenwärtige Standeskultur bzw. durch den heutigen Herrenmenschen.

Diese kulturelle Entwicklungstendenz wird dem Menschen notwendig immer mehr zu einer ernsthaften Gefahr, da sich der bis heute obligatorisch gewordene respektlose Umgang des Menschen mit den Tieren in der industriellen Massentierhaltung, langsam aber sich auf eine entsprechende neoliberale Massenmenschenhaltung überträgt. Die größte Gefahr, die dem Menschen in diesem Zusammenhang entstanden ist, ist die ideologische und juristische Beweislastumkehr, die in der Lage ist, die Legislative, die Judikative und die Exekutive gleichermaßen auf eine brisante Weise zu modifizieren.

Sobald die demokratische Norm, dass der Ankläger dem Angeklagten eine Schuld nachweisen muss, in ihr Gegenteil verkehrt wird, entsteht eine inquisitorische Rechtsprechung, durch die der Angeklagte dem Ankläger seine Unschuld beweisen muss. Eine derartige ideologische und juristische Modifikation bedeutet notwendig eine grenzenlose Herrschaft des „Herrenmenschen“, da eine „liberale“ Anschuldigung jederzeit durch neue bodenlose Anschuldigungen ersetzt oder ergänzt werden kann. Die ideologische oder juristische Beweislastumkehr führt die Beschuldigten daher über kurz oder lang in eine psychische Zermürbung, die in der Regel mit einer „bedingungslosen“ Kapitulation endet.

Sobald der Mensch daher in einer hinreichenden Weise konfrontiert, in welch einem ideologischen und emotionalen Dilemma er heute steckt, kann er auch begreifen, dass er sich von dem 5000 Jahre alten Weltbild der „Herrenmenschen“ verabschieden muss. Erst dadurch kann der Mensch das ihm heute drohende „Schicksal“, innerhalb einer dystopischen Weltordnung zu enden, wieder auflösen, so dass der Weg zu einer heterarchischen Kulturgestaltung frei wird.

 

Buchdaten
 

Das Buch umfasst 244 Seiten, hat die ISBN Nr. 978-3-75434-165-0 und ist im Buchhandel und in allen Buch-Internetshops erhältlich.

 

Deutschland (19,-- Euro)

Amazon liefert das Buch in der Regel relativ kurzfristig

Als Alternative gibt es die folgende Internetseite: 

https://shop.autorenwelt.de/products/die-befreiung-von-der-standeskultur-durch-de n-naturlichen-dritten-weg-von-wolfgang-hauke?variant=39402827972701

 Die Autorenwelt ist eine Gesellschaft im Verantwortungseigentum, die sich den Autoren verpflichtet hat. So erhalten die Buchautoren unter anderem eine zusätzliche AusschĂĽttung fĂĽr alle georderten Exemplare.

Die Autorenwelt liefert das Buch in 8 bis 12 Tagen.

 

Ă–sterreich 19,95 Euro

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Lieferzeit 8-11 Tage

 

Nachwort

Das vorliegende Buch ist Teil einer Trilogie:

Das Buch “German Angst - Ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Auflösung” beleuchtet eine der schwerwiegenden Folgen der deutschen Kulturentwicklung: die Entstehung einer übernatürlichen Angst, die nicht nur die menschliche Seele, sondern auch den menschlichen Verstand lähmt. Sobald die Ursachen dafür erkannt und in einer hinreichenden Weise verarbeitet worden sind, kann die übernatürliche Angst durch ein entsprechendes Denken und Handeln reduziert bzw. aufgelöst werden.

Einige BuchauszĂĽge finden Sie auf der Internetseite: www.german-angst.info

Das Buch „Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung - oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ thematisiert den fundamentalen Widerspruch zwischen den natĂĽrlichen Anlagen des Menschen fĂĽr eine freiheitliche und soziale Selbstorganisation und der Tatsache, dass der “Herrenmensch” den “einfachen” Menschen seit 5000 Jahren in einer regelrechten Weise entrechtet und ausbeutet. Das Buch erörtert die Entwicklung der Standeskultur von der frĂĽhen Antike bis in die Gegenwart und konzentriert sich ab dem frĂĽhen Mittelalter auf die deutsche Kulturgeschichte. Auf diese Weise erschlieĂźt sich dem Leser nach und nach ein Verständnis dafĂĽr, wie und warum es zu den kulturellen Schwierigkeiten gekommen ist, mit denen der  Mensch heute zu kämpfen hat.

Einige BuchauszĂĽge finden Sie auf der Internetseite: www.die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung.de

Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur - durch den natürlichen dritten Weg“ erörtert den ideologischen und praktischen Weg, den der Mensch heute gehen kann, um seine kulturelle Selbstorganisation zu korrigieren. Das Buch setzt sich eingehend mit den ideologischen und kulturellen Narrativen auseinander, die der Mensch dafür überwinden muss.

Eine zusätzliche frei zugängliche Abhandlung über die gegenwärtige kulturelle Gemengelage, über die Bedrohungen, die dem Menschen daraus entstehen und über die Möglichkeiten diese Bedrohungen abzuwenden, finden Sie auf der Internetseite:

www.2035-der-Mensch-schafft-sich-ab.de